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Mehr Stauraum im Bad
Ein aufgeräumtes Bad ist ein Stück erreichbares Glück. Warum auch sollte man es riskieren, dass Ehe oder Freundschaft an überall verteilten Kleidungsstücken scheitern? Noch dazu, wo es doch Lösungen gegen von Flaschen, Tuben und Tiegeln überquellende Ablageflächen gibt. Immerhin: Für 27 Prozent der Deutschen ist Unordnung im Bad ein regelmäßiger Aufreger. Das brachte eine von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) initiierte forsa-Studie in Erfahrung.
Wer eine Krise im Bad vermeiden will, sollte deshalb schon bei der Planung Stauraum und Ablageflächen berücksichtigen. Für passgenaue Möbelanwendungen bieten Programme in logisch aufgebauten Rastern zahllose Möglichkeiten. Ebenfalls im Trend liegen flexible Baukastensysteme: Module wie Wandborde, Ober- und Unterschränke sowie offene Regale lassen sich individuell zusammenstellen und ergeben ein stimmiges „lockeres“ Ensemble. Sind Kinder im Haushalt, darf ein abschließbares Fach z. B. für Medikamente nicht fehlen. Schubladen und Glasablagen benötigen eine Sicherung gegen Herausfallen. Vom Kamm bis zur Zahnbürste: Was oft gebraucht wird, müssen auch die Kleinsten gut erreichen.
Bild links: Intelligente Raumaufteilung kann auch so aussehen: Sonst eher bekannt als „Wandhocker“ erschließt der Waschplatz die Raummitte. Geblieben ist viel Stauraum unterm Becken. Die vier Auszüge bieten einen guten Einblick von oben. Spezielle Sortiersysteme helfen beim Bestücken und Ordnung halten.
Foto: VDS / Duravit
Bild oben: Bei der Badmöblierung liegen flexible Baukastensysteme im Trend. Ruhiger Ausdruck und interessante Details machen dieses „lockere“ Ensemble aus, das vom individuellen Spiel mit verschiedenen Ebenen und Ausladungen lebt.
Foto: VDS / Keramag
Apothekerschränke sind vor allem für kleinere Bäder geeignet. Ansonsten ist es oft angenehmer, auf breitere Auszüge zurückzugreifen, weil man besseren Einblick von oben hat. Besonders wichtig sind hier Sortiersysteme. Wer Schubläden für Badutensilien wählt, sollte auf die Unterteilung achten. Die Markenhersteller haben an Setzbaukästen erinnernde Sortimente im Angebot, die alles an seinem Platz halten.
Häufig gilt die Regel „weniger ist mehr“: Zwei Auszüge oder Schubladen mit durchdachtem Innenleben, die man richtig und übersichtlich bestücken kann, sind besser als zu viele Türen. Grifflose Typen sollten auf leichten Druck mit Softeinzug öffnen bzw. schließen, Einlegeböden sich in geringen Abständen verstellen lassen. Im Spiegelschrank eingebaute Steckdosen erweitern die Anschlussmöglichkeiten für Fön und Rasierer. Radio oder ein Anschluss für den MP3-Player sorgen für wasserfestes Entertainment.
Badmöbelkauf ist Vertrauenssache
Badmöbel sind nicht einfach modifizierte Möbelelemente aus dem Küchen- oder Wohnbereich, sondern vielmehr speziell für den Einsatz und die Bedürfnisse im Badezimmer konzipiert. Von der intelligenten Raumaufteilung bis zur wohnlichen Atmosphäre bieten sie ein Höchstmaß an Komfort. Nicht zuletzt deshalb is tihr Kauf Vertrauenssache. Spätestens im Alltag zahlen sich gute Beratung und Planung durch einen qualifizierten Fachhändler aus.
Bild links: Clevere Ideen gut versteckt: Aktuelle Spiegelschränke punkten nicht nur als übersichtlicher Stauraum mit integrierten Schubladen, sondern auch mit Radio.
Foto: VDS / Keuco
Bild unten: Für passgenaue Möbelanwendungen im Bad sowie in Lebensräumen, die daran angrenzen, bieten Programme in logisch aufgebauten Rastern zahllose Möglichkeiten.
Foto: VDS / burgbad


