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Online die persönliche CO2-Bilanz errechnen
Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die jeden einzelnen zum Handeln anhält. Deshalb hat das NRW-Wirtschaftsministerium die EnergieAgentur.NRW beauftragt unter www.energieagentur.nrw.de einen Online-Rechner bereitzustellen, mit dem jeder seine ganz persönliche CO²-Bilanz errechnen kann. „Klimaschutz darf nicht nur Politik oder Wirtschaft überlassen werden, beim Klimaschutz kann jeder selbst aktiv werden. Mit Hilfe des CO²-Rechners kann ich mir schnell und unkompliziert einen Überblick verschaffen, wo die Potentiale für eine CO²-Reduktion liegen, auf die ich unmittelbaren Einfluss habe“, so NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben.
Angesichts steigender Energiepreise und des Klimawandels ist Energiesparen das Gebot der Stunde. Dabei bieten sich jedem unzählige Möglichkeiten, CO²-Emissionen zu reduzieren – durch eine entsprechende Änderung des Verhaltens. Wie viel Kohlendioxid (CO²) entsteht z.B. beim Heizen der Wohnung? Oder wie wirkt sich eine Urlaubsreise oder ein sparsameres Auto auf die persönliche CO²-Bilanz aus? Darüber können sich die Internet-Nutzer mit dem CO²-Rechner der EnergieAgentur.NRW einen Überblick verschaffen. Dieser Rechner übersetzt den individuellen Lebensstil in Treibhausgasemissionen und vergleicht den persönlichen jährlichen CO²-Ausstoß mit dem durchschnittlichen Deutschen.
Nach der Eingabe seiner Daten erhält der Nutzer seine persönliche CO²-Bilanz, und er erfährt, an welchen Stellschrauben er seine Klimabilanz verbessern kann. Der CO²-Rechner bildet fünf Bereiche des täglichen Lebens ab: Wohnen, Mobilität, Ernährung, persönlicher Konsum und allgemeiner Konsum, d.h. die staatlichen Aktivitäten zu Gunsten der Bevölkerung wie z. B. Infrastruktur und Bildung. Das Online-Tool berücksichtigt neben dem CO² weitere wichtige Treibhausgase wie Methan (CH4) und Lachgas (N²O).
Der CO²-Rechner unter www.energieagentur.nrw.de wurde in Kooperation mit dem Heidelberger Institut für Energie und Umweltforschung (ifeu) und dem Umweltbundesamt entwickelt.
Quelle: EnergieAgentur.NRW
Abbildung links: dena


