Was kommt nach der guten Form?

Gutes Design gibt einem Bad noch keine Individualität. Erst wenn dieser Raum zu einem Ort wird, in dem wir Reinheit spüren und zu uns selbst finden können, strahlt er Persönlichkeit aus. Die Konsequenz: eine neue Kultur des Bades.
Am Anfang seiner neuesten Entwicklung hat sich Dornbracht, innovativer Hersteller hochwertiger Design-Armaturen, Accessoires und Interieurs, eine Frage gestellt: Was kommt nach der Form? Welchen Wert, welche Bedeutung brauchen die Dinge in einer Zeit, in der die „gute Form“ längst inflationär geworden ist, in der perfekte Funktion als selbstverständlich vorausgesetzt wird? Gemeinsam mit Sieger Design und der Agentur Meiré und Meiré wurde eine Antwort gefunden: MEM stellt einen fortlaufenden Prozess dar, der Antworten auf die persönlichen Bedürfnisse jedes einzelnen Menschen bietet.

Erlebnis Wasser

Die Konsequenz: frei kombinierbare Armaturen und Module, aus denen sich jeder seinen ganz persönlichen Raum für individuelle Rituale und Stimmungen, für einen eigenen Lebensrhythmus schaffen kann. Das Design von MEM nimmt sich bewusst zurück und geht völlig in der jeweiligen Architektur auf. Ein Purismus, der nicht Stilübung ist, sondern das, was das Erlebnis Wasser auslöst – MEM ist lediglich die Plattform, auf der dieses Erlebnis spürbar wird. MEM erobert dem Wasser seine ursprüngliche Kraft zurück, entspannt Auge, Geist und Seele – jenseits der Form. Eine Armatur, die voll und ganz auf die Kraft des Wassers vertraut: radikal und konsequent bis zur fast völligen Auflösung von Form. MEM macht das Wasser selbst zum Protagonisten, indem bei allen Armaturen bewusst auf einen Perlator verzichtet wurde. Die Armatur verbirgt die hoch komplexe Technologie, die in ihr steckt, zugunsten einer ursprünglichen Begegnung mit dem Wasser selbst.

Ein Raum entsteht: Ästhetik, Hightech und Poesie

MEM, das zukunftsorientierte Raumkonzept von Dornbracht, eröffnet dem Nutzer eine ganz persönliche Welt der Badkultur. Im Mittelpunkt der Badgestaltung stehen nicht Design und Funktion, sondern der Mensch. Bei MEM handelt es sich um ein Raumkonzept, das uns die Spiritualisierung unserer Alltagsrituale im Bad bewusster macht. Ästhetik, Hightech und Poesie stimulieren unsere Körperlichkeit und machen das Bad zu einem Ort der Selbstreflektion. Neben den reinen Funktionen der körperlichen Reinigung etabliert sich mehr und mehr die Sehnsucht nach geistiger Reinigung. Das heißt, nach einem mentalen Prozess, der unsere inneren Befindlichkeiten mit den komplexen Anforderungen MEM ist ein erster Schritt, aus dem Bad einen bewusst erfahrbaren Lebensraum mit transzendentalen Qualitäten werden zu lassen. Mit Qualitäten also, die weit über die rein körperliche Bedürfnisbefriedigung des Waschens, hinausgehen.

 
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